Das Wort «Chakra» bedeutet «Rad oder Kreis» und ist ursprünglich die tantrische Bezeichnung für einen magischen Gebetskreis. Die indische Chakren-Lehre umfasst 7 Chakren. Das sind wichtige Energiezentren im Körper. Sie sind Knotenpunkte für Seelisches und Körperliches. Wenn nur eines dieser Chakren blockiert ist, so kann dies zu einer Behinderung des gesamten Energieflusses kommen, da sie untereinander mit unsichtbaren Energiekanälen verbunden sind. Die Chakren transportieren Energie jeder Art, auch kosmische Energien (Prana).
Das Auflegen von Edelsteinen oder das Tragen einer Chakra-Kette oder eines Armbandes soll diese Blockaden lösen, damit der Energiefluss wieder frei wird.
Kronen Chakra Amethyst als Verbindung zum Universum, klärend und den inneren Frieden fördernd
Stirn Chakra Lapislazuli als Stein der Würde und Wahrheit, er hilft zu sein wer man ist.
Hals Chakra Aquamarin für das geistige Wachstum, die Leichtigkeit und Gelassenheit
Herz Chakra Aventurin verdeutlicht was glücklich oder unglücklich macht und beruhigt das Herz
Solarplexus Chakra Calcit für Selbstvertrauen und wirkt stark Entwicklungsbeschleunigend
Nabel Chakra Karneol für Mut und Stabilität, fördert Nährstoffaufnahme im Darm
Wurzel Chakra Granat für die Verbindung zur inneren Flamme und zu sich selbst
Wir ergänzen mit Lava bzw. Basalt. Er gibt ein gutes Körpergefühl und erdet, hilft seine Wurzeln wieder zu entdecken und zu leben.
Wir ergänzen mit Rudraksha Perlen
Rudraksha in den alten, indischen Texten
Der Name „Rudraksha“ bedeutet auf Deutsch „Tränen des Shiva“. (Rudra = Name für Shiva, Aksha= Auge). Der Legende nach wollte Shiva das Wohl aller Lebewesen wiederherstellen. Er versank dafür in den Bergen des Himalayas für tausend Jahre in tiefe Meditation. Als er aus der Meditation erwachte, öffnete er die Augen und begann vor lauter Mitgefühl zu weinen. Seine Tränen fielen neben ihm auf die Erde und an der Stelle, wo sie den Boden berührten, wuchsen kraftvolle Bäume. Die Früchte dieses Baumes und ihre Samen werden deshalb Rudraksha, die Tränen Shivas, genannt.
Über die Meditation mit Rudraksha heißt es außerdem in den vedischen Texten: Durch das Gießen der Wurzel eines Baumes, werden alle seine Äste genährt. Genauso werden, wenn du Shiva mit einem Mala-Ritual erfreust, alle anderen Götter auch erfreut sein. Durch das Rezitieren des Shiva Mantras („Om namah shivaya“) mit völliger Aufmerksamkeit und Hingabe, erreichst du Lebensfreude und Freiheit von den Beschwerden der Welt.
Rudraksha-Ketten in der modernen Welt
Heutzutage erfreuen sich Ketten aus Rudraksha besonders in Indien und auf Bali immer noch großer Beliebtheit. Sie gelten als Schutz vor negativen Energien und beleben durch ihre spezielle Oberflächenstruktur das Nervensystem. Wenn man mit den Fingern über die Perlen streicht, fühlt sich dies wie eine kleine Massage für die Fingerkuppen an.
Was ist eine Mala Kette ?
Eine Mala ist eine Meditationskette, die seit tausenden von Jahren von Yogis, Hindus und Buddhisten getragen wird. Sie unterstütz dich auf deinem spirituellen Weg und hilft dir dabei, deine Ziele zu manifestieren. Hier möchten wir dir kurz vorstellen, wie eine Malakette aufgebaut ist und was ihre positiven Effekte sind.
Der Begriff „Mala (माला, sprich: mālā)“ ist Sanskrit und bedeutet so viel wie „Meditationskranz“. Die Mala wurde von den alten Yogameistern während eines speziellen Rituals an ihre Schüler übergeben, um Sie auf dem Weg zur Erleuchtung zu unterstützen.
Malaketten werden traditionell aus besonderen Materialien gefertigt und dienen als Unterstützung bei der Japa-Meditation. Bei dieser Form der Meditation wird ein bestimmtes Mantra oder eine Affirmation laut ausgesprochen und immer wieder wiederholt. Damit sich der Meditierende voll und ganz auf das Mantra konzentrieren kann - und nicht durch das Zählen der Wiederholungen abgelenkt wird – verwendet er die Mala als Zählhilfe. Dadurch ist eine tiefere Meditation möglich und die entstehende Energie wird dabei direkt in der Kette „gespeichert“.
Diese Art der Meditation wird bereits in der Mahabharata ca. 400 v.Chr. erwähnt. Da Wissen in Indien aber traditionell nur mündlich von Meister zu Schüler weitergegeben wurde, ist der eigentliche Ursprung der Ketten vermutlich sehr viel älter.
Shiva Purana
, Meditation
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